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Mehr als 14.000 Kolleginnen und Kollegen in Hannover
Von admin | 5.Februar 2009

Die Gewerkschaften ver.di, GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), GdP (Gewerkschaft der Polizei) und der deutsche Beamtenbund hatten zu einem gemeinsamem Warnstreik-Demonstrationstag nach Hannover eingeladen. Und mehr als 14.000 Menschen folgen der Einladung.
Darunter bekannte Gesichter

In unserer Mitte Kollege Frank (Bsirske), Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, im lebhaften Gespräch über die Situation der kirchlichen Mitarbeitenden, der Situation der Mitarbeiterinnen von Schwesternstationen und, nach dem wir uns auch noch als Mitglieder des MVV geoutet hatten, auch über die Situation der Vertretung kirchlicher Mitarbeitender gegenüber der Arbeitgeberseite.

Die Abschlusskundgebung auf dem Opernplatz fand in guter Stimmung und unter lautstarker Beteiligung von Trillerpfeifen, Warnsignalen und Tröten statt. Das war deutlich:
Minister Möllring, wir machen wieder Krach, wenn es keinen gerechten Lohn für gerechte Arbeit gibt.

Frank Bsirske, jetzt wieder ohne seine Begleiter, rief den Teilnehmern zu:
„Respektieren denn die Finanzminister die Arbeit der Landesbeschäftigten nicht? Heute geben wir ihnen die Antwort auf ihre Verweigerungshaltung. Die Beschäftigten sind keine manövrierbare Masse der Finanzminister und keine Opferlämmer. Jetzt seid Ihr dran!“
Und wieder gab es bekannte Gesichter, diesmal aus Göttingen:

Was geht uns kirchliche Mitarbeitende eigentlich die Demonstration der Landesbeschäftigten an?
Mit der Anbindung unserer Dienstvertragsordnung an die Regeln des TV-L gibt es zwar keine automatische Übernahme des Tarifergebnisses für den kirchlichen Dienst, aber die Arbeitgeberseite kann sich jetzt schon mal darauf einstellen, dass auch sie mit großer Unruhe rechnen muss, wenn sie die Tarifabschlüsse diesmal nicht 1:1 und ohne Zeitverzögerung übernimmt. Deshalb ist es schade, das so wenige aus dem Kirchenkreis Leine-Solling mit nach Hannover wollten. Wir können nicht Solidarität einfordern, wenn wir uns nicht auch solidarisch verhalten.
Aber zumindest ein Luftballon der kirchlichen Arbeitnehmer war da.

Fotos: Max Stöfer, Günter Stöfer
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