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Auch wir tragen (hoffentlich) ROT
Von admin | 29.Mai 2009
Am 3. Juni fordert ver.di auf, Solidarität mit den streikenden Kolleginnen und Kollegen in den kommunalen Kitas und Erziehungseinrichtungen zu demonstrieren, in dem an diesem Tag Mitarbeitende in nicht zum Streik aufgerufenen Einrichtungen rote Kleidung tragen.
Wir hoffen, dass sich auch viele Mitarbeitende kirchlicher Einrichtungen zu diesem Zeichen der Solidarität anschließen können. Tragt rote Kleidung. Dokumentiert eure Solidarität – am besten auch noch mit einem Foto, per Mail an uns, wir leiten weiter. Hinweis: wer auf dem Foto zu sehen ist, muss damit einverstanden sein, dass sein Foto im Internet veröffentlicht wird
Worum geht es bei den Streiks?
„ver.di fordert in den laufenden Tarifverhandlungen eine angemessene und bessere Bezahlung für die Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen.“
Und
„Unabhängig von den Verhandlungen zur Eingruppierung gibt es außerdem die Forderung von ver.di nach Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung, der die nachhaltige Abschaffung krankmachender Arbeitsbedingungen zum Ziel hat. Damit sollen Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung in den Betrieben unter Berücksichtigung alters-, berufsspezifischer und individueller Belastungen tarifiert werden. Angesichts der ständig wachsenden psychischen und physischen Belastungen ist dieser Tarifvertrag aus der Sicht von ver.di unabdingbar.“
Beide Zitate sind aus einem ver.di Flyer, der unter dem nachstehenden Link zu erreichen ist: hier klicken
Warum streiken wir nicht auch?
Kirchliche Mitarbeitende sind nicht zur Beteiligung an den Streikaktionen aufgefordert, da nur diejenigen zum Streik aufgerufen werden dürfen, die von der angestrebten Tarifeinigung direkt betroffen sind. Derzeit laufen die Tarifverhandlungen nur im Bereich der kommunalen Arbeitgeber. Aber natürlich wird von einer Einigung in diesem Bereich eine Signalwirkung für alle Beschäftigten ausgehen und man wird versuchen, die dort errungenen Besitzstände auch in anderen Tarifsystemen durchzusetzen.
Dass im kirchlichen Bereich zur Zeit nicht gestreikt werden darf, heißt aber natürlich nicht, dass sich kirchliche Mitarbeitende raushalten dürfen. Die Arbeitsbedingungen in kirchlichen Kitas sind keinesfalls weniger gesundheitsschädlich, und das kirchliche Tarifsystem würdigt die Leistungen der Mitarbeitenden im Erziehungsdienst genauso wenig, wie das kommunale.
Darum: Tragt (zumindest) einmal rot! Informationen, wie man sich noch weiter engagieren kann, findet man unter
http://www.chancen-foerdern.de/
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