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	<title>Stress-Frei-Kita</title>
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	<description>Eine Aktion der MAV Leine-Solling</description>
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		<title>Erste Aktion im Aktionsjahr „Stress-Frei in der Kita“: Nachhallmessung in der KiTa Markoldendorf</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 09:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Befragung der pädagogischen Mitarbeitenden hat sich „Lärm“ als eines der belastenden Hauptprobleme bei der Arbeit in den Kindertagesstätten heraus gestellt. Zusammen mit unserer zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der EFAS, Herrn Ehbrecht, haben wir deshalb überlegt, wie man &#8230; <a href="http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/?p=28">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-29" title="schallmessung" src="http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/wp-content/uploads/2011/04/schallmessung.jpg" alt="" width="224" height="300" /></p>
<p>In unserer Befragung der pädagogischen Mitarbeitenden hat sich „Lärm“ als eines der belastenden Hauptprobleme bei der Arbeit in den Kindertagesstätten heraus gestellt. Zusammen mit unserer zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der EFAS, Herrn Ehbrecht, haben wir deshalb überlegt, wie man sich diesem Problem nähern kann. Eine von mehreren Ideen ist, die bau- und raumakustischen Gegebenheiten in Kindertagesstätten in Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Holzminden zu untersuchen und durch studentische Ausarbeitungen Vorschläge für Sanierungen zu erhalten. Neben dem optimalen Verbesserungspotential soll auch aufgezeigt werden, wie mit geringen finanziellen Mitteln und in Eigeninitiative wirksame Maßnahmen durchgeführt werden können. Möglicher Weise können aus mehreren (oder vielen) Untersuchungsergebnissen dieses „Forschungsprojekts“ grundsätzliche Schlussfolgerungen gezogen werden. Wenn möglich, sollen diese Erkenntnisse in einer Arbeitshilfe zusammen geführt werden, mit der Kindertagesstättenträger im Gesamtbereich der EKD Sanierungsplanungen nach Bedarf selbständig durchführen können.</p>
<p>Das Thema „Lärm“ enthält zwei grundsätzliche Teilaspekte: den Lärmpegel (Lautstärke eines Schallereignisses) und die Nachhallzeit. Gerade letzteres ist oftmals ein großes Problem in Kindertagesstätten. Nachhall resultiert aus harten Oberflächen (Wände, Decken, Bodenbeläge, Fenster etc.), die den Sprachschall (auch anderer Lärmereignisse) zurück werfen. Der reflektierte Schall überlagert sich mit dem direkten Sprachschall. Dieser Effekt mindert die Sprachverständlichkeit. Um das auszugleichen, sprechen die Menschen meist lauter, um doch verstehen zu können. Mit dem Ansteigen des Lärmpegels gibt es mehr Reflexionsschall – ein Teufelskreis.</p>
<p>Der Lärm ist ein Stressfaktor, der sich negativ auf das Wohlbefinden von Erwachsenen und Kindern auswirken kann. Adrenalin wird im Körper freigesetzt, was bei Dauerhaftigkeit Bluthochdruck und entsprechende Folgekrankheiten bewirken kann. Deshalb sollten Lärmschutzmaßnahmen ausgeführt werden. Sie beziehen sich in Kindertagesstätten vor allem auf die Reduzierung des Nachhalls. Er sollte deutlich kürzer als eine Sekunde sein. Geringere Nachhallzeiten bedeuten bessere Sprachverständlichkeit, weshalb die Menschen weniger laut sprechen – ein zusätzlicher Gewinn hinsichtlich geringerer Belastungen. Die bessere Sprachverständlichkeit ist übrigens vorteilhaft für den Spracherwerb der Kinder.</p>
<p>Am 31.03.2011 war es nun soweit. Professor Reinhardt Lamers von der HAWK in Holzminden, begleitet von Dipl.-Ing. Gernot Liebau, besuchte mit ca. 20 Studierenden des Studiengangs Gebäudetechnik den Ev.-luth. Kindergarten in Markoldendorf, um im Rahmen eines Praktikums Nachhallmessungen durchzuführen und die baulichen Gegebenheiten zu studieren. Schnell waren Testtongenerator, Lautsprecher und Messgerät in Stellung gebracht und Messungen im Speiseraum / Küche bzw. im Mehrzweckraum durchgeführt. Für diese Räume besteht der Verdacht, dass die Nachhallzeiten zu lang sind. Die Untersuchungsergebnisse werden nun ausgewertet. Die Studierenden werden unter Anleitung von Prof. Lamers Vorschläge zur Verbesserung der Raumakustik machen.</p>
<p>Voraussichtlich im Herbst werden wir einen Vortrag zum Thema „Lärm“ organisieren.<br />
Wir werden weiter berichten!</p>
<p>(Die MAV Leine-Solling dankt Herrn Ehbrecht für diesen Artikel und das Foto)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 09:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Ergebnisse unserer Befragung der pädagogischen Mitarbeitenden liegen vor. Um jetzt hier nicht einen riesigen Zahlenberg auszubreiten, haben wir das Ganze in verschiedene Teile unterteilt. Ein Klick auf den Link öffnet das jeweilige Dokument: Gesamtergebnisse: Alle Fragen mit den &#8230; <a href="http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/?p=26">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: 13px; line-height: 19px; color: #444444;">Die ersten Ergebnisse unserer Befragung der pädagogischen Mitarbeitenden liegen vor. Um jetzt hier nicht einen riesigen Zahlenberg auszubreiten, haben wir das Ganze in verschiedene Teile unterteilt. Ein Klick auf den Link öffnet das jeweilige Dokument:</span></h3>
<div>
<ol>
<li><a href="http://www.mav.leine-solling.de/wp-content/uploads/2010/11/Ergebnisse-Befragung-Gesamt-Prozent.pdf">Gesamtergebnisse</a>: Alle Fragen mit den jeweiligen Prozentangaben der Antworten</li>
<li><a href="http://www.mav.leine-solling.de/wp-content/uploads/2010/11/Auswertung-Teil-12.pdf">Auswertung Teil 1</a>- Organisatorisches und &#8220;Fragen zur Person&#8221;: hier wird über Rücklauf und die Auswertung der Fragen auf der ersten Seite (Alter, Berufserfahrung) berichtet</li>
<li><a href="http://www.mav.leine-solling.de/wp-content/uploads/2010/11/Auswertung-Teil-2.pdf">Auswertung Teil 2</a> &#8211; Eindeutig als Belastungsfaktoren benannt: Die Fragen, die eine überwiegende Mehrheit als Belastung benannt hat</li>
<li><a href="http://www.mav.leine-solling.de/wp-content/uploads/2010/11/Auswertung-Teil-32.pdf">Auswertung Teil 3</a>- Belastungsfaktoren, die für viele Mitarbeitende, aber nicht für die Mehrheit, vorhanden sind.</li>
<li><a href="http://www.mav.leine-solling.de/wp-content/uploads/2010/11/Auswertung-Teil-4.pdf">Auswertung Teil 4</a>- Eindeutig nicht als Belastungsfaktoren benannt.</li>
<li><a href="http://www.mav.leine-solling.de/wp-content/uploads/2010/11/Auswertung-Teil-5-Belastungsfolgen.pdf">Auswertung Teil 5</a>- Belastungsfolgen. Die Fragen 44bis 55 beschäftigen sich mit den körperlichen und psychischen Folgen der Belastungsfaktoren</li>
<li><a href="http://www.mav.leine-solling.de/wp-content/uploads/2010/11/Auswertung-Teil-6-Ressourcen.pdf">Auswertung Teil 6</a>- Ressourcen und Sinngebung durch die Arbeit (Fragen 56 bis 68): Was bildet das Gegengewicht gegen die Arbeitsbelastung</li>
<li><a href="http://www.mav.leine-solling.de/wp-content/uploads/2010/11/Auswertung-Teil-7-Ursachen-von-Arbelastung.pdf">Auswertung Teil 7-</a> Ursachen von Arbeitsbelastungen: Gewichtung einzelner möglicher Belastungsquellen und Sammlung der freien Nennungen.</li>
</ol>
<p>Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen für die Unterstützung bedanken. Schaut euch die Zahlen an -Sie spiegeln eure Arbeitswirklichkeit.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fragebogen zur Erfassung von Belastungen von pädagogischen Mitarbeitenden in Kindertagesstätten</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 09:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Grundlage eines „Selbstcheck zur Erfassung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz“ der Evangelischen Fachstelle für Arbeitssicherheit (www.ekd.de/efas/images/selbstcheck.pdf) hat die Mitarbeitervertretung Leine-Solling einen Fragebogen entwickelt, um eine anonyme Mitarbeiterbefragung durchzuführen. Mitarbeitervertretungen, die eine entsprechende Aktion durchführen möchten können den Fragebogen und &#8230; <a href="http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/?p=23">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: 13px; line-height: 19px; color: #444444;">Auf der Grundlage eines „Selbstcheck zur Erfassung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz“ der Evangelischen Fachstelle für Arbeitssicherheit (<a href="http://www.ekd.de/efas/images/selbstcheck.pdf">www.ekd.de/efas/images/selbstcheck.pdf</a>) hat die Mitarbeitervertretung Leine-Solling einen Fragebogen entwickelt, um eine anonyme Mitarbeiterbefragung durchzuführen.</span></h3>
<div>
<div>Mitarbeitervertretungen, die eine entsprechende Aktion durchführen möchten können den Fragebogen und weitere Dokumente als „Aktionsleitfaden“ bei der MAV Leine-Solling anfordern. (mail(at)mav.leine-solling.de). Für Mitarbeitervertretungen der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers machen wir das Angebot, die Ergebnisse der Befragung in den verschiedenen Kirchenkreisen zu sammeln und zu einer Gesamtauswertung zusammenzuführen.</div>
<p>Der © Vermerk auf den Fragebögen darf nicht entfernt werden. Die nicht-kommerzielle Verwendung des Fragebogens im Rahmen von Mitarbeitervertretungstätgigkeiten wird nach Mitteilung des Verwendungszwecks und der ausführenden Organisation durch die MAV Leine-Solling erlaubt.<br />
<a href="http://www.mav.leine-solling.de/wp-content/uploads/2010/11/Fragebogen-KiTa-MitarbeiterInnen-Onlineversion1.pdf">Hier gibt es den Fragebogen als .pdf</a></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Stressfrei in der KiTa- Eine Einführung in das Aktionsjahr</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 09:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gehört zu den Aufgaben der MAV Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu fördern. Deshalb beteiligt sich die MAV teilweise an den Begehungen von Einrichtungen durch die EFAS und registriert die Protokolle dieser Begehungen. Die Gefährdungsbeurteilungen der EFAS beschäftigen sich &#8230; <a href="http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/?p=21">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: 13px; line-height: 19px; color: #444444;">Es gehört zu den Aufgaben der MAV Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu fördern.</span></h3>
<div>
<div>Deshalb beteiligt sich die MAV teilweise an den Begehungen von Einrichtungen durch die EFAS und registriert die Protokolle dieser Begehungen. Die Gefährdungsbeurteilungen der EFAS beschäftigen sich vorrangig mit Unfallgefahren und Krankheitsrisiken.</div>
<div>Wesentlicher Aspekt der Mitarbeitergesundheit sind aber auch psychische  Belastungen. Diese werden derzeit von der EFAS nicht erfasst, sind schwierig zu erfassen, und werden häufig unterschätzt.</div>
<div>Nach einer Untersuchung aus dem Jahr 2008 sind psychische Fehlbelastungen das zweitgrößte Gesundheitsproblem in der EU. Arbeitsbedingter Stress soll mehr als ein Viertel der Ausfallzeiten mindestens zwei Wochen Dauer verursachen.<span id="more-21"></span></div>
<div>Es gibt eine EU-Norm, in der definiert ist, was psychische Belastungen sind (EN ISO 10075 Teil1):</div>
<div>
<div>Unter <strong><span style="text-decoration: underline;">psychischer Belastung</span></strong> wird „die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken“ verstanden.</div>
<div>Von <strong><span style="text-decoration: underline;">psychischer Beanspruchung</span></strong> wird als „die unmittelbare (nicht langfristige) Auswirkung der psychischen Belastung im Individuum in Abhängigkeit von seinen jeweiligen überdauernden und augenblicklichen Voraussetzungen, einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien“ gesprochen.</div>
</div>
<div>Zunächst ist psychische Belastung also völlig normal. Jede Tätigkeit führt auch zu psychischen Belastungen, diese wirken auch auf jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter. Wie sehr eine psychische Belastung zu einer Beanspruchung wird, hängt von der individuellen Verfassung ab und davon, welche Bewältigungsstrategie für diese Belastung jeder für sich entwickelt hat.</div>
<div>Aus tatsächlich objektiv gleichen Belastungen kann also für jeden Einzelnen eine andere Beanspruchung resultieren. Welche Folgen diese Beanspruchung hängt dann davon ab, wie man damit umgeht. Findet keine Bewältigung  statt, – entweder, weil die Person dafür keine Handlungsstrategie kennt oder, weil die Beanspruchung so groß ist, dass sie nicht bewältigt werden kann – werden aus den kurzfristigen Beanspruchungsfolgen langfristige.</div>
<div>Für alle Arbeitsplätze gilt: Es gibt Stressfaktoren, die Frage ist was der Einzelne daraus macht.</div>
<div>Wir wollen das Thema Stress am Arbeitsplatz exemplarisch am Bereich der Kindertagesstätten bearbeiten.</div>
<div>Wir wollen uns zunächst gezielt mit einem Arbeitsbereich auseinandersetzen, nicht weil wir glauben, dass alle anderen Arbeitsbereiche stressfrei sind, sondern zum einen, weil dort die meisten Mitarbeitenden beschäftigt sind und zum anderen, weil wir aus diesem Bereich die meisten Hinweise auf gesundheitsschädigende psychische Belastungen erhalten.</div>
<div>Sucht man aber nach Untersuchungen zu psychischen Belastungen in der Arbeitswelt, so findet man Ergebnisse, die nicht ohne weiteres auf den Kita Bereich übertragbar sind: Typische Merkmale aus der Produktion (etwa am Fließband) kommen bei pädagogischen Mitarbeitenden in der Kita nicht vor. Die Überlegungen zu kurzfristigen Beanspruchungsfolgen wie Monotonie, herabgesetzte Wachsamkeit, psychische Sättigung und Langeweile durch Unterforderung finden in der Kita nicht statt. Die Belastungen liegen eher im Gegenteil:</div>
<div>
<div>•                    <strong>komplexerer Arbeitsinhalte (z. B. durch neue pädagogische Anforderungen wie Beobachtungen, Einschätzung des Entwicklungsstandes, Vorbereitung und Durchführung von Entwicklungsgesprächen, Qualitätsmanagement),</strong></div>
<div>•                    <strong>der Arbeitsorganisation (z. B. durch pädagogische Konzepte, wie die offene Arbeit, und fehlende Rahmenbedingungen zu deren Umsetzung, Ausgleich von Krankheit und Urlaub im Kollegenkreis, Dienstberatungen, andere organisatorische Aufgaben) und</strong></div>
<div>•                    <strong>sozialer Bedingungen (z. B. durch derzeitige soziale Strukturen der Elternhäuser und damit einhergehende Konflikte, Druck von Vorgesetzten, Konkurrenzdenken im Team)</strong></div>
</div>
<div>Die Besonderheit der Arbeitsanforderung Kita besteht eben genau darin, dass besonders viele Personengruppen auf die dort Tätigen einwirken und dass sich die Bedingungen der Arbeit häufig ändern.</div>
<div>Bei Kita-Personal sind auch negative Beanspruchungsfolgen aufgrund vielfältiger und paralleler Anforderungen in einem komplexen sozialen System vorzufinden. Dazu gehören v. a.:</div>
<div>•                    Stress,</div>
<div>•                    arbeitsbedingte Müdigkeit mit (psychischer) Erschöpfung,</div>
<div>•                    Burnout und</div>
<div>•                    Arbeitsunzufriedenheit.</div>
<div>Weiterhin werden körperliche Beschwerden, wie z. B. Rückenbeschwerden, Magen-Darm-Probleme oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, häufig durch psychische und psychosoziale Belastungen mit verursacht.</div>
<div>Ein erster Schritt zum Erkennen von Quellen psychischer Belastungen und damit verbundener Beanspruchungen ist die Identifikation der individuellen Belastungen. Im Gegensatz zu betrieblichen Risikofaktoren sind diese aber nicht durch die technisch orientierte Gefährdungsanalyse zu erfassen.</div>
<div>Diese Schwierigkeiten ergeben sich besonders aus folgenden Gesichtspunkten:</div>
<div>·         Psychische Belastungen sind von außen nur eingeschränkt zu Erkennen (vor allem durch die unterschiedliche Bewertung von Beanspruchungen durch die Mitarbeitenden)</div>
<div>·         Psychische Belastungen sind komplex (z.B. durch Wechselwirkungen) und damit schwer zu beschreiben</div>
<div>·         Die besondere Brisanz des Themas arbeitsbedingte psychische Belastungen erfordert einen besonderen Rahmen um angesprochen zu werden, es scheint  z.B. nicht geeignet für die Regelmäßige Dienstbesprechung.</div>
<div>·         Geringe Aufgeschlossenheit von Führungskräften gegenüber dem Thema psychische Belastungen und Befragungen zum Thema.</div>
<div>Ein Weg Daten zu erfassen sind anonyme Mitarbeiterbefragungen.</div>
<div>Durch das Ansprechen des Themas, das „Öffentlich Machen“ des Problems soll eine Veränderung der Bewertung erreicht werden: Es ist kein individuelles Versagen, psychischen Stress zu empfinden, sondern gehört zur Arbeitsbelastung dazu. Man kann aber lernen, so damit umzugehen, dass keine Krankheitssymptome daraus resultieren.</div>
<div>Im zweiten Schritt resultieren aus den Erkenntnissen der Mitarbeiterbefragungen Schritte zur Problemlösung. Das können sowohl Angebote zur Verbesserung der individuellen Stressbewältigung sein, wie auch die gemeinsame Entwicklung von Stress abbauenden Vorgehensweisen.</div>
<div>Solche Angebote könnten sein: Anti-Stress-Trainings, Gesundheitskurse und –trainings, Fortbildungen.</div>
<div>Für die Entwicklung stressreduzierender Vorgehensweisen könnten Kita übergreifende Fachzirkel etabliert werden, deren Überlegungen dann wieder in die einzelnen Kitas transportiert werden.</div>
<div>Im dritten Schritt wäre zu überprüfen, in wie weit die ersten beiden Schritte zu einer Veränderung geführt haben. Dies kann geschehen durch eine erneute Mitarbeiterbefragung, durch Analyse und Bewertung der festgestellten Defizite. Diese Evaluation sollte regelmäßig stattfinden, um festzustellen, ob die Entwicklung in die richtige Richtung geht.</div>
<div>Wo soll das Ganze nun hinführen?</div>
<div>Ganz großspurig müsste ich sagen, wir wollen die Rahmenbedingungen in Kitas verbessern. Gruppengrößen bzw. Personalschlüssel beruhen auf der Heimrichtlinie von 1966. Seitdem sind sie nicht mehr angepasst worden. Die Aufgaben für die Mitarbeitenden sind in den letzten Jahren rasant erweitert und verändert worden. Politik und Gesellschaft fordern viel – die Gegenleistung, d.h. die Anpassung der Rahmenbedingungen findet derzeit nicht statt.</div>
<div>Nun maßen wir als MAV in einem Kirchenkreis uns nicht an, Lösungen für gesellschaftliche Probleme aus dem Ärmel zu schütteln oder Politiker in die richtige Richtung zu treiben. Aber wir wollen versuchen, die Welle loszutreten. Wir gehen davon aus, dass wir andere MAVen motivieren können, unserem Beispiel zu folgen und ähnliche Aktionen durchzuführen. Im Bereich der kommunalen Kitas gibt der Tarifvertrag „Gesundheitsförderung“ bereits heute die Möglichkeit, die Arbeit und die Arbeitsbedingungen so zu organisieren, dass sie nicht Ursache von Erkrankungen oder Gesundheitsschädigungen sind.</div>
<div>Wir brauchen erst mal Daten, um die Situation, die Belastungen, in den Kitas belegen zu können. Darauf aufbauend kann man z.B. die Berufsgenossenschaften auffordern, tätig zu werden und auch für den Bereich der psychischen Belastungen Maßnahmen zu Gefährdungsverringerung zu entwickeln.</div>
<div>Über die in der ADK vertretenen Verbände können Verhandlungen mit den Arbeitgebern aufgenommen werden, wie die Arbeitsbelastungen reduziert werden können, bzw. –was ja letztlich immer der entscheidende Punkt ist- wie die Veränderungen finanziert werden können. Könnte es nicht typisches Merkmal der Qualität einer evangelischen Kita werden, das hier die Gruppen kleiner sind und die Mitarbeitenden mehr Zeit haben, ihre Tätigkeiten vorzubereiten?</div>
<div>Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir uns das Bohren eines sehr dicken Brettes vorgenommen haben. Wir werden nicht innerhalb von einem Jahr Veränderungen hervorbringen, die seit Jahrzehnten verhindert wurden. Wir werden in Leine-Solling keine paradiesische Insel schaffen, und der Rest der Welt schaut zu. Andererseits wenn wir nicht anfangen, was zu bewegen, bewegt sich gar nichts. Und auch eine Welle besteht aus vielen kleinen bewegten Wassertropfen.</div>
<div>Wir hoffen, dass wir eure Unterstützung bekommen und freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen.</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Letzter Abgabetermin!</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 09:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende haben uns nochmals 12 Fragebögen erreicht. Klasse und vielen Dank Heute läuft die Abgabefrist ab. Wir möchten jetzt umgehend mit der Auswertung der Bögen beginnen. Erste Ergebnisse werden wir hier in Kürze veröffentlichen. Alle Fragebögen, die uns &#8230; <a href="http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/?p=18">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: 13px; line-height: 19px; color: #444444;">Am vergangenen Wochenende haben uns nochmals 12 Fragebögen erreicht. Klasse und vielen Dank <img src='http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></h3>
<div>
Heute läuft die Abgabefrist ab. Wir möchten jetzt umgehend mit der Auswertung der Bögen beginnen. Erste Ergebnisse werden wir hier in Kürze veröffentlichen.</p>
<p>Alle Fragebögen, die uns bis Dienstag früh noch erreichen (entweder im MAV-Büro, per Post oder über unser Fach im KKA), kommen noch mit in die Auswertung.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kein Stress mit dem Stress</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 09:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zahl der psychischen Erkrankungen nimmt seit Jahren beständig zu. Weil die Menschen meist einen Großteil ihres Tages bei der Arbeit verbringen, ist es naheliegend, dass auch das Arbeitsleben darauf einen Einfluss haben kann. Die Frage, wie Arbeit die persönliche Lebenszufriedenheit und die Gesundheit &#8230; <a href="http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/?p=16">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: 13px; line-height: 19px; color: #444444;">Die Zahl der psychischen Erkrankungen nimmt seit Jahren beständig zu. Weil die Menschen meist einen Großteil ihres Tages bei der Arbeit verbringen, ist es naheliegend, dass auch das Arbeitsleben darauf einen Einfluss haben kann.</span></h3>
<div>
Die Frage, wie Arbeit die persönliche Lebenszufriedenheit und die Gesundheit beeinflusst, lässt sich immer nur am Einzelfall beantworten. Denn die Antwort auf diese Frage hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die teils von der Persönlichkeit und den Handlungsmöglichkeiten der Beschäftigten geprägt werden, teils von Arbeitsinhalten und konkreten Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Eine neu erschienene Handlungshilfe für Beschäftigte erklärt, was getan werden kann, um die Ursachen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz erkennen und ausräumen zu können. Sie bietet Informationen und Ratschläge für zehn wichtige Bereiche des täglichen Lebens sowie die Bereiche, an denen der Betrieb ansetzen kann, um (psychische) Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Motivation zu fördern.</p>
<p>Die Broschüre kann auf der Internetseite des BKK Bundesverbandes „Mensch und Arbeit im Einklang“ unter folgendem Link abgerufen werden:</p>
<p><a href="http://www.move-europe.de/fileadmin/rs-dokumente/dateien/Dateien_2010/Handlungshilfe-Beschaeftigte.pdf">Kein Stress mit dem Stress</a></p>
<p>(Quelle. Evangelische Fachstelle für Arbeitssicherheit, EFAS)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>30 Fragebögen eingetroffen &#8211; auf zum Endspurt</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 09:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[Bis heute konnten 30 Fragebögen-Eingänge registriert werden. Das ist ja schon nicht schlecht, aber denn doch noch ein bisschen wenig. Also, wer seinen Bogen noch zu Hause liegen hat, weil er ihn ja &#8220;morgen&#8221; ausfüllen will: Sputet euch, der Abgabetermin &#8230; <a href="http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/?p=14">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: 13px; line-height: 19px; color: #444444;">Bis heute konnten 30 Fragebögen-Eingänge registriert werden. Das ist ja schon nicht schlecht, aber denn doch noch ein bisschen wenig. Also, wer seinen Bogen noch zu Hause liegen hat, weil er ihn ja &#8220;morgen&#8221; ausfüllen will: Sputet euch, der Abgabetermin naht!</span></h3>
<div>Und die vielen ausgefüllten Fragebögen, die nur noch auf den Transport zur MAV warten, sollten auf den Weg gebracht werden, damit wir sie auswerten können. In dem Zusammenhang: Einige Fragebögen haben uns zwischenzeitlich auch per Post erreicht. Teilweise im DIN A4-Umschlag. Und das kostet stolze 1,45 Euro Porto. Wir haben die Fragebögen bewusst auf Vor- und Rückseite kopiert, damit die Rücksendung im normalen Umschlag erfolgen kann. Das spart 90 Cent!<br />
151 Fragebögen warten noch auf ihre Bestimmung. Packt es an!</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hurra! Der erste Fragebogen ist wieder da!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 09:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir freuen uns, den Eingang des ersten ausgefüllten Fragebogens vermelden zu dürfen. Vielen Dank, für die schnelle Bearbeitung. Jetzt fehlen nur noch 180 Fragebögen . Die große Berechnungstabelle zur Auswertung wurde heute eingeweiht und zeigt bislang keine Schwächen. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: 13px; line-height: 19px; color: #444444;">Wir freuen uns, den Eingang des ersten ausgefüllten Fragebogens vermelden zu dürfen. Vielen Dank, für die schnelle Bearbeitung. Jetzt fehlen nur noch 180 Fragebögen <img src='http://www.mav.leine-solling.de/stress-frei-kita/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</span></h3>
<div>Die große Berechnungstabelle zur Auswertung wurde heute eingeweiht und zeigt bislang keine Schwächen.</div>
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